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Test: Evil Eye Traileye

Test: Evil Eye Traileye

10.11.20 14:04 1.919Text: NoMan, Luke BiketalkerFotos: Erwin HaidenSeit Oktober ziert die neue vielseitige Sportbrille aus Linz unsere Visagen, bislang beim Biken und Laufen. Das erste Fazit: Sitzt, passt, schützt!10.11.20 14:04 2.358

Test: Evil Eye Traileye

10.11.20 14:04 2.358 NoMan, Luke Biketalker Erwin HaidenSeit Oktober ziert die neue vielseitige Sportbrille aus Linz unsere Visagen, bislang beim Biken und Laufen. Das erste Fazit: Sitzt, passt, schützt!10.11.20 14:04 2.358

Federleicht und kaum zu spüren an Stellen, wo sich andere Brillen oft unangenehm bemerkbar machen - das sind die zwei wesentlichsten Eindrücke, welche Evil Eyes neues Premium-Modell unmittelbar beim Aufsetzen hinterlässt.
Mit nur 28 Gramm Gesamtgewicht (Größe S), dünnen, hinten angenehm gummierten und flexiblen Bügeln und mindestens so filigranen wie anpassungsfähigen Nosepads macht sich die Traileye haptisch beinahe unsichtbar. Da lastet nichts auf Nase und Ohren, da drückt nichts zwischen Helm und Kopf - sehr angenehm!
Optisch ruft die Multisportbrille dafür umso lauter "hier!", obgleich sie denkbar puristisch - gerade Mal ein metallenes Logo-Inlay und maximal zwei Farben gleichzeitig sind an Bord - designt ist. Das liegt wohl vor allem an den großen, durchgehenden Gläsern, die nicht bloß Funktionsträger (gute Abdeckung vor Fahrtwind, großzügiges Sichtfeld) sind, sondern eben auch Eyecatcher.

Apropos Gläser: Die LST-Filter mit integrierter Nasenauflage bieten gewohnt hohe Qualität, die braune Tönung erwies sich in den goldenen Herbsttagen sowohl im Wald als auch auf weiter Flur als angenehm. Lediglich im wuzldicken Nebel der letzten Woche sehnten wir uns nach der flexibleren Performance z.B. jener Vario-Scheiben, die wir in der Vizor Pro und Zolid Pro so zu schätzen gelernt haben (LST bright Vario Purple Mirror).
Kommendes Jahr will uns Evil Eye diesen Wunsch erfüllen. Dann schlägt wohl auch die Stunde des wunderbar einfachen Wechselprozederes. Der Filtertausch geht nämlich herrlich fummelfrei vonstatten: Einfach Scheibe nach unten aus dem Rahmen ziehen bzw. nach oben reindrücken, fertig - die Nosepads sind ja fix dran.

Für Antifog-Beschichtungen und Ventilation sind herbstliche Testbedingungen immer ein besonderer Prüfstein, weil die Umgebungstemperatur mitunter tief, das Aktivitätsniveau aber noch hoch ist. Wunder bewirkt auch die Traileye hier nicht; aber immerhin erscheint sie prinzipiell gut belüftet und klart, wenn sie denn anläuft, rasch wieder auf, sowie man sie kurz abnimmt.
Den abnehmbaren Sweatbar wegzulassen, hilft diesbezüglich natürlich, weil die Brille dann nach oben offener ist. Zugempfindliche Linsenträger sind jedoch mit Schweißfänger, der seinen eigentlichen Dienst übrigens verlässlich verrichtet, besser dran.

  • schlanke, am Ende gummierte Bügelschlanke, am Ende gummierte Bügel
    schlanke, am Ende gummierte Bügel
    schlanke, am Ende gummierte Bügel
  • dezenter Logo-Hinguckerdezenter Logo-Hingucker
    dezenter Logo-Hingucker
    dezenter Logo-Hingucker
  • weiter/enger, höher/tieferweiter/enger, höher/tiefer
    weiter/enger, höher/tiefer
    weiter/enger, höher/tiefer
  • abnehmbarer Schweißfängerabnehmbarer Schweißfänger
    abnehmbarer Schweißfänger
    abnehmbarer Schweißfänger
  • 3 Positionen, 3 Winkel zum Glas3 Positionen, 3 Winkel zum Glas
    3 Positionen, 3 Winkel zum Glas
    3 Positionen, 3 Winkel zum Glas

Die Passform steht bei grundsätzlich zwei Rahmengrößen, in zwei Positionen verstellbarer Nasenauflage und dreistufig variierbarem Bügelwinkel außer Frage. Letzteres gestattet, abgesehen von der Anpassung an die individuelle Kopfform, auch die Adaptierung an verschiedene Sportarten – Stichwort Blickwinkel.
Die Gläser liegen generell etwas näher am Gesicht als beispielsweise bei den Vizor- oder Trace-Modellen und fallen, weil seitlich kürzer, weniger gekrümt aus als z.B. jene der Zolid. Trotzdem gibt’s keinen Wimpernkontakt, und selbst zum dicksten Pausbäckchen wird wohl auch nach unten noch Luft bleiben.
Bislang überzeugte die Traileye sowohl auf rumpeligen Trails als auch bei flottem Laufschritt mit allzeit festem Halt. Und den ultimativen Hältst-du-auch-an-meinem-Helm?-Test hat sie dank ihrer schlanken, aber relativ stark gekrümten Bügel bei Specialized Ambush, POC Tectal, POC Octal, POC Axion, Bontrager Rally Wavecel und Met Trenta mit Bravour bestanden. Einzig in unseren Abus-Modellen will sich die neue Evil Eye nicht wirklich verkrallen – aber dieses Schicksal teilt sie sich mit etlichen Mitbewerbern.

Erhältlich ist die Evil Eye Traileye als Pro-Variante in sechs Farb- und Filterkombis um einheitliche € 209,- im Sport- und Brillenfachhandel. Ohne Sweatbar und mit günstigeren Filtervarianten gibt's drei weitere Modelle um 179 Euro.


Ergebnis 1 bis 6 von 6
  1. #1
    früher mal Weltmeisterin Avatar von NoMan
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    Test: Evil Eye Traileye

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  2. #2
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    200€ für eine Brille zum biken! Ich fahre eine Arbeitsschutzbrille mit UV Schutz und automatischer Tönung wenn hell ist. Wenn die dann nach einiger Zeit zerkratz ist, hole ich mir um 25€ im Lager unser Firma eine Neue.

  3. #3
    Admin Avatar von NoPain
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    Zitat Zitat von Meister-Yoda Beitrag anzeigen
    200€ für eine Brille zum biken! Ich fahre eine Arbeitsschutzbrille mit UV Schutz und automatischer Tönung wenn hell ist. Wenn die dann nach einiger Zeit zerkratz ist, hole ich mir um 25€ im Lager unser Firma eine Neue.
    Gähn

  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von Weight Weenie
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    Endlich mal in weiß zu haben <3

    Muss ich wohl wieder einkaufen gehen

  5. #5
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    Für mich die Nummer zwei bei den EvilEyes zum Radfahren. Super Blickfeld auch beim Rennradln Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

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  6. #6
    form = zylindrisch
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    Ich finde die Marke hat es verpasst sich durch ein Alleinstellungsmerkmal richtig zu positionieren. Langweilig ist die Brille nicht, aber sie sieht halt aus wie 100 andere Brillen auch.

    Aber vielleicht bin ich durch Alba, 100%, Oakley, Poc und Carrera mittlerweile zu exzentrisch geworden.