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Trek E-Caliber 2021

Trek E-Caliber 2021

26.02.21 07:23 4.345Text: Luke Biketalker/PMFotos: Dylan StuckiMit dem E-Caliber hält auch bei Trek der Leichtbau Einzug in die E-MTB Palette. Fazua sei Dank, wiegt das Topmodell nur 15,8 kg.26.02.21 07:23 4.553

Trek E-Caliber 2021

26.02.21 07:23 4.553 Luke Biketalker/PM Dylan StuckiMit dem E-Caliber hält auch bei Trek der Leichtbau Einzug in die E-MTB Palette. Fazua sei Dank, wiegt das Topmodell nur 15,8 kg.26.02.21 07:23 4.553

Mit Trek verwischt ein weiterer Hersteller die Grenzen zwischen klassisch kräftigem und schwerem E-MTB und leichtfüßigem MTB. Für ihr neues E-Caliber verzichten die Amerikaner auf große Akkus und bärenstarke Motoren, versuchen gar nicht erst das Rad auf SUV oder Enduro zu trimmen. Stattdessen setzen sie auf Leichtfüßigkeit und rücken ihr flinkes Fully deutlich näher ans klassische XC-Bike als an die immer brachialer auftretenden E-MTBs.

Basis des E-Caliber ist Treks beliebter XC- und Marathon-Racer Supercaliber (hier im BB-Test). Entsprechend kommt auch am Rahmen des E-Derivats der gemeinsam mit Fox entwickelte IsoStrut-Dämpfer zum Einsatz. Auch der Rahmen nimmt Anleihe am Supercaliber, ist dementsprechend ebenfalls aus OCLV Mountain Carbon gefertigt und kommt mit KnockBlock Steuersatz, Treks aufgeräumter Control Freak Kabelführung und 60 mm Federweg am Heck.
Für etwas mehr Vielseitigkeit legten die Entwickler aber Hand an der Geometrie des E-Caliber an. So fällt der Reach des E-Leichtgewichts je nach Größe um etwa 10 bis 15 mm länger aus als am Supercaliber. Zusätzlich ist der Lenkwinkel mit 67,5° um immerhin 1,5° flacher, und anstelle von 100 mm Gabeln nutzt Trek an der E-Version Varianten mit 120 mm Hub.
Wir sind gespannt und haben bereits ein Testbike bestellt!

„Kernstück“ des E-Caliber ist Fazuas überarbeitetes Antriebssystem Evation. Der gesamte Antrieb bringt lediglich 4,6 kg auf die Waage und hat so großen Anteil am erstaunlichen Systemgewicht des Topmodells der E-Caliber Serie: Das 9.9 XX1 AXS soll in Größe M lediglich 15,77 kg auf die Waage bringen.
Doch das niedrige Gewicht hat auch seinen Preis. Denn der Fazua Evation bietet lediglich 55 Nm Drehmoment und einen 250 Wh Akku im Unterrohr. Damit liegt man zwar deutlich unter den Werten anderer Konzepte - ist aber perfekt für Treks erdachten Einsatzzweck ausgestattet: Schnelle Touren im XC-Gelände, bei denen man öfter jenseits der 25 km/h Grenze unterwegs ist und sich dann am entkoppelten Antrieb erfreut. Touren mit Partner oder Freunden, die bergauf einfach ein kleines Stück stärker sind. Oder als kleiner Extra-Boost für den einen finalen Anstieg auf der Hausrunde, für den sonst die Körner fehlen.
Fazua hat nicht den Anspruch, schwache Beine über Stunden hinweg über Berge zu schieben. Fazua möchte Fahrern mit sportivem Anspruch da und dort unter die Arme - oder besser unter die Beine - greifen, will für Ausgleich zwischen Einsteigern oder Gelegenheitsfahrern und ihren fitteren Begleitern sorgen. Ein Ausgleich, der mit Bosch, Shimano und Co. in der Regel immer ins Gegenteil kippen würde.

Was Fazua ebenfalls auszeichnet, ist seine Modularität. Klassisch E-Bike, bietet das System drei Unterstützungsstufen an. Einzigartig ist aber, das es die Architektur erlaubt, auch gänzlich ohne „E“ zu fahren. Zu diesem Zweck lassen sich Akku und Drive Pack (Motoreinheit) mit wenigen Handgriffen und ohne Werkzeug aus dem Unterrohr entfernen, nur im Tretlager bleibt etwas Elektronik zurück. Eine mitgelieferte Abdeckung wahrt die Optik, schützt das Innenleben und schafft „Stauraum“ für eine leichte Jacke oder kleine Snacks. Schnell sind so 2,9 kg eingespart und man hat ein „klassisches“ MTB. Das E-Caliber vereint also zwei Räder in einem, wenn man so möchte.

Black Pepper nennt sich Fazuas neue Software, die speziell für den Einsatz am E-MTB entwickelt wurde. Sie sorgt einerseits für mehr Leistung über einen breiteren Trittfrequenzbereich (50 bis 120 rpm). Außerdem soll das System mit dem Update geschmeidiger Ein- und Aussetzen sowie beim Anfahren ohne Verzögerung unmittelbar unterstützen.
Via Fazuas Toolbox Software 2.0 lassen sich die Unterstützungseinstellungen zusätzlich individualisieren, über die Rider App erhält der Fahrer Zugriff auf eine große Bandbreite an Fahrdaten. Gesteuert wird das System über Fazuas neue Lenkerfernbedienung. Diese ist nun deutlich schlanker und sitzt unauffällig zwischen Bremse und Griff.

Trek E-Caliber Modelle

Trek bietet sein E-Caliber in fünf Modellen an. Los geht es mit dem E-Caliber 9.6 zum UVP von 6.799 Euro. Für das Topmodell E-Caliber 9.9 XX1 AXS wollen stolze 12.999 Euro den Besitzer wechseln.

  • E-Caliber 9.6 - 6.799 Euro; 18,49 kg (M)E-Caliber 9.6 - 6.799 Euro; 18,49 kg (M)
    E-Caliber 9.6 - 6.799 Euro; 18,49 kg (M)
    E-Caliber 9.6 - 6.799 Euro; 18,49 kg (M)
  • E-Caliber 9.8 GX - 8.399 Euro; 16,99 kg (M)E-Caliber 9.8 GX - 8.399 Euro; 16,99 kg (M)
    E-Caliber 9.8 GX - 8.399 Euro; 16,99 kg (M)
    E-Caliber 9.8 GX - 8.399 Euro; 16,99 kg (M)
  • E-Caliber 9.8 XT - 8.399 Euro; 16,94 kg (M)E-Caliber 9.8 XT - 8.399 Euro; 16,94 kg (M)
    E-Caliber 9.8 XT - 8.399 Euro; 16,94 kg (M)
    E-Caliber 9.8 XT - 8.399 Euro; 16,94 kg (M)
  • E-Caliber 9.9 XTR - 11.999 Euro; 15,95 kg (M)E-Caliber 9.9 XTR - 11.999 Euro; 15,95 kg (M)
    E-Caliber 9.9 XTR - 11.999 Euro; 15,95 kg (M)
    E-Caliber 9.9 XTR - 11.999 Euro; 15,95 kg (M)
  • E-Caliber 9.9 XX1 AXS - 12.999 Euro; 15,77 kg (M)
E-Caliber 9.9 XX1 AXS - 12.999 Euro; 15,77 kg (M)
    E-Caliber 9.9 XX1 AXS - 12.999 Euro; 15,77 kg (M)
    E-Caliber 9.9 XX1 AXS - 12.999 Euro; 15,77 kg (M)

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  1. #1
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    Trek E-Caliber 2021

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  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von ishina
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    Stolze Preise. Verstehe das Produkt aber nicht wirklich. Wenn ich schon auf E gehe, dann machen doch ein paar Kilogramm mehr auch keinen richtigen Unterschied mehr, oder? Mangels Erfahrung kann ich mich aber auch täuschen.

  3. #3
    More than back!!! Avatar von riffer
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    Also obwohl ich kein eMTB-Befürworter bin, sehe ich genau noch in diesem Konzept etwas, das erstens innovativ ist, das zweitens kein Geländemotorrad ist und das mit diesem Ansatz sogar für mich interessant wirkt. Kaufen würde ich persönlich es zwar trotzdem nicht, aber es ist mal nicht zum Wegschauen für mich.

    Warum das XT ein Kilogrann schwerer als das GX ist, müsste ich mir genauer anschauen. Ist mir grade ohne Kenntnis von Details nicht plausibel. Dass die teuren Varianten nicht leichter als die GX sind, kann ich mir ob des (zumindest am Bild) fehlenden Dropperposts auch nicht erklären..

  4. #4
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    Wird vermutlich ein Tippfehler sein und es wird 16,99kg gemeint sein. Zwischen Toprad und GX sind keine 300g um und die GX wiegt mehr als das mehr. Was dann bedeuten würde es wäre bei den anderen Komponenten leichter. 1,2kg mehr klingt außerdem nach einen realistischen Wert.

    Edit: und Dropper fehlt auch bei XTR und AXS.
    300-350g Schaltung
    Ca 300g Dropper
    100g leichtere Bremsen
    200-300g leichteren LRS
    Leichtere Anbauteil
    So kommt dann auf 1,2kg
    Geändert von wartikan (26-02-2021 um 21:25 Uhr)

  5. #5
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    Das ist korrekt, danke. GX wiegt 16,99 kg laut PM.

  6. #6
    Benutzter Avatar von ventoux
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    Zitat Zitat von ishina Beitrag anzeigen
    Stolze Preise. Verstehe das Produkt aber nicht wirklich. Wenn ich schon auf E gehe, dann machen doch ein paar Kilogramm mehr auch keinen richtigen Unterschied mehr, oder? Mangels Erfahrung kann ich mich aber auch täuschen.
    Ich verstehe das Produkt schon irgendwie.
    Ist doch um 5-6kg leichter als die meisten herkömmlichen E-Bikes die noch dazu oft nicht mal Fullys sind.
    Macht schon auch einen Unterschied ob man 16 oder 22kg ins Auto oder auf den Träger hebt.
    Ob Einem 2kg weniger 6000€ wert sind muß Jeder für sich entscheiden.
    Der Markt gibts anscheinend her.

  7. #7
    Geht scho! Avatar von FloImSchnee
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    Was ich nicht verstehe: mit dem Gewicht kann ich auch ein 150mm-E-Bike haben. (Levo SL)

    Wozu dann sich mit so wenig Federweg einschränken?

  8. #8
    Registrierter Benutzer Avatar von Weight Weenie
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    Ich verstehe das Produkt auch - mir graust es immer wennn ich in Steyr beim Ebike Shop vorbeigehe und ein Levo Sl sehe, mit seinen fetten Reifen. Und dann die Pensionisten damit den Damberg erklimmen, wo eigentlich fast ein E Rennrad reichen würde.

    Hier schafft man diese Lücke zu füllen.

    Ich würde das Rad noch ordentlich tunen und dann wären wir vermutlich irgendwo unter 14kg.

  9. #9
    Benutzter Avatar von ventoux
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    Zitat Zitat von Weight Weenie Beitrag anzeigen

    Ich würde das Rad noch ordentlich tunen und dann wären wir vermutlich irgendwo unter 14kg.
    Wo würdest du da noch Potential für -2kg sehen?
    Ein bike für wohlfeile 13k€ noch tunen

  10. #10
    Registrierter Benutzer Avatar von Weight Weenie
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    Zitat Zitat von ventoux Beitrag anzeigen
    Wo würdest du da noch Potential für -2kg sehen?
    Ein bike für wohlfeile 13k€ noch tunen
    Alleine bei den Laufrädern finde ich 800 Gramm oder mehr - ich für mich.

    Sattel und Stütze locker minus 200. Vorbau, Lenker, Steuersatz minus - 200

    Okay, dann wären wir erst bei 14,5 - aber da geht immer noch was.

  11. #11
    Benutzter Avatar von ventoux
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    Zitat Zitat von Weight Weenie Beitrag anzeigen
    Alleine bei den Laufrädern finde ich 800 Gramm oder mehr - ich für mich.
    Sehr optimistisch. Der LRS wiegt lt. Trek-HP unter 1300gr.

  12. #12
    kaFee Avatar von bbkp
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    Zitat Zitat von ventoux Beitrag anzeigen
    Sehr optimistisch. Der LRS wiegt lt. Trek-HP unter 1300gr.
    das 2. laufrad wird masslos überschaetzt

  13. #13
    Hard Times Avatar von little1
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    "Vielleicht ist nichts ganz wahr, und nicht einmal das. - E. Douwes Decker (Multatuli, 1820-1887)".

  14. #14

  15. #15
    Hard Times Avatar von little1
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    ok ..... da hab ich wohl auf die falsche Stelle geschaut
    [ nach: Charles Dickens, Hard Times (1854) ]

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