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KYZR RC60 Disc im Test & First Ride Michelin Power Road TLR

KYZR RC60 Disc im Test & First Ride Michelin Power Road TLR

15.04.21 11:21 4.997Text: Luke BiketalkerFotos: Erwin HaidenSchnelle Laufräder für schlaue Rechner - KYZR bringt mit den RC60 einen gut beherrschbaren Aero-Laufradsatz zum überraschenden Preis. Bonus: ein erster Eindruck der Michelin Power Road TLR15.04.21 11:21 7.461

KYZR RC60 Disc im Test & First Ride Michelin Power Road TLR

15.04.21 11:21 7.461 Luke Biketalker Erwin HaidenSchnelle Laufräder für schlaue Rechner - KYZR bringt mit den RC60 einen gut beherrschbaren Aero-Laufradsatz zum überraschenden Preis. Bonus: ein erster Eindruck der Michelin Power Road TLR15.04.21 11:21 7.461

Von der Qualität und Robustheit der KYZR Laufräder konnten wir uns ziemlich genau vor einem Jahr bereits eindrücklich überzeugen. Die Elite SLR 60 Disc machten im Test sogar grobe Misshandlungen fernab asphaltierter Wege über Wurzeln und versehentlich eingeschlagene Wanderwege in den Wirren der Südsteiermark mit.
Nun, nach eineinhalb Jahren Entwicklungszeit, startet KYZR mit der neu vorgestellten RC Serie die Neuaufstellung seines gesamten Laufradportfolios. Auch wenn viel Entwicklungszeit in den Laufrädern steckt: Eines der Highlights der neuen RC Serie ist wohl auch die Tatsache, dass KYZR nach wie vor auch an Fahrer von Felgenbremsen respektive derart gebremster Rennräder denkt.
Neben den von uns ausprobierten RC60 Disc wird es also nicht nur ein schlankeres RC45 Disc sowie ein höheres RC82 Disc geben; alle drei Laufräder sind ohne das Kürzel „Disc“ auch in einer Version mit Bremsflanke zu haben.

Die Zielsetzung bei der Entwicklung der Laufräder war von Anfang an relativ klar gesteckt: Die RC Serie sollte weder den Leichtbauschmieden den Rang ablaufen, noch der zahlungswilligen Poser-Kundschaft ein prestigeträchtiges Gimmick in ihren hippen Instagram-Feed schwemmen. Vielmehr wollte man sich weiter auf seine Stärken konzentrieren und die begonnene „Preis-Leistungs-Tradition“ aufrecht erhalten: Ein leistbares Laufrad für sportlich orientierte Rennradfahrer, das sich nicht zu schade ist, auch unter härteren Bedingungen und im täglichen Training zu funktionieren.
Das konnte bereits die SLR Disc Serie recht gut. Leichte Abstriche, das zeigte auch unser Test im Vorjahr, mussten Kunden hingegen bei der Seitenwindanfälligkeit machen. Vermutlich mit ein Grund, weshalb KYZR mit seiner RC Serie erstmals intensiv im anerkannten Windkanal von GST an der Aerodynamik arbeitete. Zu den bekannten Stärken rund um Preis und Leistung sollte sich künftig also auch der Aero-Vorteil gesellen; im Onlineshop werden sohin einige der schnellsten Laufräder am Markt um entsprechende Kundschaft buhlen.

Die Laufräder werden nach wie vor von Hand in Berlin aufgebaut, sind steif genug für große Jungs (mehr dazu gleich) und konnten konträr zur aktuellen Marktentwicklung preislich relativ stabil gehalten werden. Und, um bei unserem Testlaufradsatz RC60 Disc zu bleiben: mit angegebenen 1.590 Gramm und einem UVP von 1.099 Euro hat man auch beim Gewicht keinerlei Vergleich zu scheuen - weder in der eigenen Preisklasse, noch teils deutlich darüber.

KYZR RC60 Disc

Mit nunmehr 19 mm Innen- und 27 mm Außenmaulweite sind auch die Carbonfelgen der KYZR RC60 (wie auch die anderen RC Modelle) dem Trend zu mehr Breite und daraus resultierend geringerem nötigen und möglichen Luftdruck gefolgt und somit im Jahr 2021 angekommen.
Die 60 mm tiefen U-Profil-Felgen wurden auf Reifen zwischen 23 und 28 mm Breite hin optimiert und werden fix fertig zur Tubeless-Montage ausgeliefert. Auf Wunsch stehen im Onlineshop auch gleich die passenden Reifen bereit. Tubeless-Ventile liegen, genauso wie Vibrostop Aufkleber fürs klassische Schlauch-Setup, serienmäßig bei.

Die Q60 Disc Brake Naben stammen von Zulieferer Chosen, der auch andere namhafte Hersteller bedient. Sie kommen mit Sperrklinken Freilauf und drei Klinken und sind aktuell für Shimano/Sram, Sram XDR 12-fach und bald auch Campagnolo verfügbar. Bremsscheiben werden mittels Centerlock-Aufnahme fixiert.

Direkt in Berlin baut KYZR die Laufräder dann von Hand und mit Präzisionswerkzeug rund um Sapim CX-Ray Messerspeichen auf. Jeweils 24 Stück davon werden an Vorder- (730 g) wie Hinterrad (860 g) verbaut. Freigegeben sind die Laufräder bis zu einem Systemgewicht von 110 kg.

Tech Specs

Felgen Carbon, 60 mm Höhe, 27 mm Innen- & 19 mm Außenbreite
Naben Q60 Disc Brake (Chosen)
Speichen Sapim CX-Ray; 24 je Laufrad
Gewicht 1.590 g
Gewicht BB-Waage 1.610 g inklusive Felgenbändern
Preis 1.099 Euro

All das bisher Behauptete und Wiedergekaute hätte ein der Online-Suche kundiger Leser auch selbst auf der KYZR-Homepage finden können. Die Berliner waren aber so höflich, uns Daten zum RC60 Disc zukommen zu lassen, welche die "leichtfertigen" Claims rund um Aerodynamik, Gewicht und Steifigkeit mit nackten Zahlen belegen sollen.

Das einfachste Kapitel ist jenes des Gewichts. Wie alle unsere Testteile rollten auch die KYZR RC60 vor Testbeginn auf unsere unbestechliche Waage. Von den angegebenen 1.590 Gramm kamen an unserem Testlaufradsatz INKLUSIVE montierter Felgenbänder 1.610 Gramm an.
Ein mehr als doppelt so teurer Laufradsatz aus eidgenössischer Hand landet da sogar darüber, in Frankreich bekommt man für 800 Euro mehr ein paar Gramm weniger, preislich vergleichbare Laufräder sind wohl mindestens 130 Gramm schwerer ... wirklich warm anziehen muss man sich in Sachen Gewicht erst in deutlich empfindlicheren Preisregionen. Dafür, und das muss man natürlich ebenfalls berücksichtigen, gibt es mit dem Online-Vertrieb von KYZR auch keinen Händler und somit keinen direkten Ansprechpartner vor Ort.

Mit unseren bescheidenen Mitteln abseits vom subjektiven Popometer weitaus schwieriger einzuschätzen sind da schon Behauptungen rund um das Thema Steifigkeit. Gemessen am KYZR-eigenen Prüfstand, verfügen die RC60 Disc über eine Steifigkeit von rund 48 N/mm.
Die Zahl allein ist aber relativ und kann laut Hersteller von Prüfstand zu Prüfstand variieren. Darum zur Einordnung des Wertes: Von KYZR am gleichen Prüfstand vermessene Konkurrenzlaufräder sollen zwischen 36 und 52 N/mm gelegen haben.

Kommen wir abschließend zum dritten Claim - der Aerodynamik. Auch KYZR war, wie unser Team gemeinsam mit NoPain mehrfach zuvor, im anerkannten Windkanal von GST, um dort seine Laufräder gegenüber der Konkurrenz zu testen, respektive unabhängig vom Experten testen zu lassen.
In der Grafik zu erkennen sind die Windkanal-Daten der KYZR RC60 im Vergleich zu namhafter und durchwegs kostenintensiver Konkurrenz. Alle Laufräder wurden in ähnlicher Felgenhöhe (58 bis 65 mm Felgenhöhe) getestet und waren mit 25 mm breiten Continental GP5000 montiert. Die simulierte Geschwindigkeit lag bei 40 km/h.

Obenstehende Grafik (das RC60 Disc wird als rote Linie dargestellt) zeigt auf der X-Achse den Windanströmwinkel von -20 bis +20 Grad. An der Y-Achse ist analog dazu die Leistung in Watt abgebildet. Je niedriger die Auslenkung der Kurve, desto geringer die benötigte Wattleistung.
In der Regel ergibt sich daraus eine Glockenkurve, die Laufräder haben also bei 0 Grad Anströmung den größten Luftwiderstand. Danach fällt die Kurve nach beiden Seiten ab, der Luftwiderstand sinkt mit Zu- und Abnahme des Anströmwinkels (Segeleffekt), bis dieser je nach Laufrad bei etwa 12 bis 15 Grad wieder zunimmt. Dieser Übergang ist als Knick zu erkennen und markiert den Strömungsabriss. Je später dieser passiert, desto länger wird der gewünschte Segeleffekt genutzt.
Für die KYZR RC60 heißt dies übersetzt: Gerade bei steileren Anströmwinkeln haben die Laufräder teils starke Vorteile gegenüber der getesteten Konkurrenz. Einerseits reißt der Luftstrom beim KYZR später ab und es kann länger "gesegelt" werden, andererseits zeigt sich ein messbarer Wattvorteil.

KYZR RC60 Disc + Michelin Power Road TLR Montage & Fahrverhalten

Wenngleich noch aus der Vorserie, können die KYZR RC60 Disc in Sachen Verarbeitung in optischer wie haptischer Hinsicht überzeugen. Für die Serie sind die Decals dann nicht mehr geklebt, sondern werden im Wassertransferverfahren aufgebracht. So bleiben die Decals dann auch von Reifenhebern unbeeindruckt. Die aktuell noch glänzenden Naben werden in der Serie schwarz matt.
Nettes Gimmick und nachahmenswerter Gedanke seitens des Herstellers: Sollte man als Käufer ob des vielen Carbons ein schlechtes Gewissen gegenüber der Umwelt entwickeln, vergewissert eine Waldschutzurkunde darüber, dass mit dem Kauf der RC60 auch 16 m² temperierter Regenwald an der Westküste Kanadas geschützt wird.

Für den Test hatten wir die Laufräder mit 25 mm breiten Michelin Power Road TLR aufgezogen. Mit etwas Geduld ließen sich die Michelin auf den RC60 Disc sogar von Hand aufziehen. Vor allem auch, weil es bei Tubeless doch auch immer interessant ist, was mit den mitunter stramm sitzenden Reifen im Falle einer Panne am Straßenrand passiert, kein unwesentlicher Pluspunkt.
Bereits ohne Milch ließen sich die Reifen mittels gewöhnlicher Standpumpe und ohne Kompressor füllen. Am Vorderrad sofort dicht, trat am Hinterrad anfangs noch Luft aus. Mit Stan’s Tire Sealant befüllt, war ab der ersten Ausfahrt alles dicht.
Das System hält den Luftdruck auch über mehrere Tage hinweg konstant. Die mit 25 mm angegebenen Michelin Power Road TLR schwingen sich im mehrere hundert Kilometer eingefahrenen Zustand am KYZR RC60 auf knappe 27 mm auf.

Dass 60 mm hohe Laufräder gut rollen, ist weder ein gut gehüteter Geheimtipp noch eine Überraschung. Wie es die Daten im Windkanal bereits andeuten, treten die vergleichsweise günstigen KYZR RC60 der teuren Konkurrenz auch im subjektiven Fahrerlebnis auf Augenhöhe entgegen. Nicht, dass ich mir anmaßen würde, einstellige Wattbereiche aus der Erinnerung an Testfahrten mit Konkurrenzprodukten zu erfühlen - darum auch das magische Wörtchen „Augenhöhe“.
Gefühlt rollen die KYZR mehr als willig geradeaus, spornen förmlich zu hohem Tempo im Flachen an und erlauben auch einen „spürbaren“ Segeleffekt bei günstigem Wind.

Überraschender ist da schon der Antritt der 1.099 Euro Laufräder. Auch für 85 kg Fahrergewicht selbst im Wiegetritt steif genug und mit 1.590 g nicht nur gemessen am Preis verdammt leicht, nehmen die KYZR Tempoänderungen willig an und machen so die Hatz über enge Radwege und entlang verwinkelter Güterwege zum Vergnügen.
Das niedrige Gewicht verzeiht dem Fahrer auch Abstecher jenseits des Hügel- und Flachlands und macht - sofern man sich keinen Leichtbaukletterer erwartet - auch an langen und gerne steileren Anstiegen ein vernünftige Figur.
Wer seine Kilometerleistung eher an Anstiegen zu verbringen gedenkt, der sollte sich eventuell den vielseitigeren RC40 näher ansehen.

Ebenfalls überraschend gut präsentiert sich das Verhalten der Laufräder im Seitenwind. Tempo, das unsereins aus eigener Muskelkraft erreicht, quittieren die 60 mm tiefen KYZR auch bei böigem Wind mit hoher Laufruhe. So kann man auch an windigen Tagen getrost zur Wasserflasche greifen.
Erst wenn die Geschwindigkeiten höher werden, sprich in Abfahrten, nimmt der Druck am Vorderrad bei Seitenwind zu. Völlig normal für hohe Laufräder, aber im Falle der KYZR RC60 immer noch im vertretbaren Rahmen. Mit ruhiger Hand ist der Wind dann zwar spürbar, wird allerdings nie kritisch und bleibt sehr gut berechenbar. Das digitale "on-off" Gefühl, welches andere Laufräder bei Seitenwind an den Lenker weitergeben, wirkt im Falle der KYZR deutlich "gedämpfter".

  • Power Road TLR 700x25CPower Road TLR 700x25C
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First Ride Michelin Power Road TLR

Apropos „gedämpft“: Die Michelin Power Road TLR sind seit einigen Wochen bei uns in der Redaktion im Einsatz; ein ausführlicher Bericht durch unseren Reifen- und RoWi-Guru NoPain folgt noch. Bis es soweit ist, möchte ich aber auch ein paar meiner Senfkörner dazugeben.
Die Reifen ließen sich (siehe weiter oben im Text) auf den KYZR Felgen von Hand montieren - ein erster Pluspunkt aus meiner Warte. Nach der Einwalkphase - 30 bis 40 Kilometer Fahrt, in der sich die Dichtmilch überall gleichmäßig verteilen kann - halten sie zuverlässig Luft, ließen sich aber auch ohne Milch und nur mit einer gewöhnlichen Standpumpe montieren. Auch schottrige Abschnitte und grober Rollsplitt ließen keine sichtbaren Beschädigungen am Reifen zurück. Der Rollwiderstand ist auf subjektiv hohem Niveau, das Gewicht liegt mit von uns gemessenen 268 g ca. auf dem Level der Konkurrenz. Mit etwa 6 bar Luftdruck im Reifen ist die Dämpfung subjektiv gut, das Fahrverhalten aber noch präzise. Nur 0,5 bar weniger im Vorderreifen, und schnelle Kurven werden schwammig.

So weit mal zu unseren - meinen - ersten Eindrücken zum Michelin. More to come …

Fazit

KYZR RC60 Disc
Modelljahr: 2021
Testdauer: 500 km
Preis: € 1.099,- UVP
+ Preis
+ Verarbeitung
+ Gewicht
+ Verhalten bei Seitenwind
+ Performance
- Wir suchen noch nach dem Haar in der Suppe...
BB-Urteil: Speed zum Nice-Price

Wie der 85 kg schwere Pilot fühlen sich auch die KYZR RC60 im Flach- und Hügelland am wohlsten. Tempoänderungen nimmt das leichte und steife Laufrad willig an, und auch die Klettereigenschaften sind für den einen oder anderen Ausflug ins Bergland ausreichend.
Das Verhalten im Seitenwind ist für seine Klasse über alle Zweifel erhaben. Gemeinsam mit den auffällig unauffälligen Michelin Power Road TLR ergibt sich ein unkompliziertes Tubeless-Setup, welches schon bei der Montage überzeugt.

Nicht zuletzt, weil wir selbst Tests ohne Kritik skeptisch gegenüberstehen, haben wir lange nach dem Haar in der Suppe gesucht. Doch mit 1.099 Euro sind die Laufräder deutlich günstiger, als sie es ob ihres Fahrverhaltens und vor allem auch ihres Gewichts sein sollten. Aus unserer Langzeiterfahrung mit den Elite SLR 60 Disc aus dem Vorjahr trauen wir den KYZR auch in Sachen Haltbarkeit über den Weg.
Vielleicht findet mancher am noch im Aufbau befindlichen Image der jungen Marke besagtes Haar; diese Suppe muss dann aber auch jeder für sich selbst auslöffeln.


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  1. #1
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    KYZR RC60 Disc im Test & First Ride Michelin Power Road TLR

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  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von wolfi
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    Die Zielsetzung bei der Entwicklung der Laufräder ...Die Laufräder werden nach wie vor von Hand in Berlin aufgebaut
    Das lässt ja jetzt viel Spielraum offen, wie hier wirklich die Entwicklungsarbeit geschieht. Von "Standard China Komponenten zusammenschustern" (dafür wäre der aufgerufene Preis happig) bis zu "alle Komponenten werden in Berlin entwickelt, designed und protypisiert, danach nach den Vorgaben exklusiv offshore gefertigt und in Berlin finalisiert und getestet" (dafür erscheint es mir wiederum etwas zu günstig). Habt ihr da nähere Informationen?

  3. #3
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    Ein Test von Winspace-Laufrädern wäre auch einmal interessant, falls ihr die Möglichkeit dazu habt. Bin kurz davor da selbst einmal zuzuschlagen. Die kommen eigentlich überall super davon und sind preislich noch einmal deutlich attraktiver. Die günstigere Lun-Serie sowieso, aber auch die bessere Hyper-Serie ist noch immer recht leistbar. Es gibt auch schon einen Vertrieb innerhalb von Europa, falls man sich die Arbeit mit Versand aus China, Zoll usw. nicht antun will. Die hier getesteten Kyzr schauen aber auch nicht schlecht aus.

  4. #4
    Benutzter Avatar von ventoux
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    Nicht, dass ich mir anmaßen würde, einstellige Wattbereiche aus der Erinnerung an Testfahrten mit Konkurrenzprodukten zu erfühlen - darum auch das magische Wörtchen „Augenhöhe“.

    Diese Aussage gefällt mir.

  5. #5
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    Zitat Zitat von wolfi Beitrag anzeigen
    Das lässt ja jetzt viel Spielraum offen, wie hier wirklich die Entwicklungsarbeit geschieht. Von "Standard China Komponenten zusammenschustern" (dafür wäre der aufgerufene Preis happig) bis zu "alle Komponenten werden in Berlin entwickelt, designed und protypisiert, danach nach den Vorgaben exklusiv offshore gefertigt und in Berlin finalisiert und getestet" (dafür erscheint es mir wiederum etwas zu günstig). Habt ihr da nähere Informationen?
    Ich denke mal der gute Preis kommt durch den Direktvertrieb zustanden. Und dadurch, dass man nicht für teures Marketing mitbezahlt, sondern eben nur für das Produkt selbst. Die Felgen entwickeln die Jungs tatsächlich nach ihren eigenen Vorgaben und in Zusammenarbeit mit einigen deutschen Ingenieuren sowie den erfahrenen Technikern ihres Produzenten. Also kein Click-and-Collect bei Alibaba, sonder tatsächliche Entwicklungsarbeit. Das zeigt wohl auch der Test im Windkanal, bei dem die Räder auch recht teure Hersteller überholen. Die Naben fertigt Chosen (Lohnfertigung auch für einige der Großen) nach KYZRs Vorgaben. Speichen sind Sapim. Und in Berlin wird dann alles von Hand aufgebaut.

  6. #6
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    Zitat Zitat von Luke Biketalker Beitrag anzeigen
    Ich denke mal der gute Preis kommt durch den Direktvertrieb zustanden. Und dadurch, dass man nicht für teures Marketing mitbezahlt, sondern eben nur für das Produkt selbst. Die Felgen entwickeln die Jungs tatsächlich nach ihren eigenen Vorgaben und in Zusammenarbeit mit einigen deutschen Ingenieuren sowie den erfahrenen Technikern ihres Produzenten. Also kein Click-and-Collect bei Alibaba, sonder tatsächliche Entwicklungsarbeit. Das zeigt wohl auch der Test im Windkanal, bei dem die Räder auch recht teure Hersteller überholen. Die Naben fertigt Chosen (Lohnfertigung auch für einige der Großen) nach KYZRs Vorgaben. Speichen sind Sapim. Und in Berlin wird dann alles von Hand aufgebaut.
    gewichtsmäßig sind sie mit 1590gr. trotzdem eher schwer, aber für den Preis top. Innenbreite von 19mm ist nicht zu wenig?

  7. #7
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    hm, interessanter Laufradsatz, aber was haltet ihr von der Fa. Leeze CC35 EVO Waso? - kosten zwar ein wenig mehr, sind aber leichter und wenig windanfällig.

  8. #8
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    Zitat Zitat von robonr1 Beitrag anzeigen
    hm, interessanter Laufradsatz, aber was haltet ihr von der Fa. Leeze CC35 EVO Waso? - kosten zwar ein wenig mehr, sind aber leichter und wenig windanfällig.
    Naja, bei der Wind Anfälligkeit kannst du einen 35er nicht mit einem 60er vergleichen

  9. #9
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    Zitat Zitat von Sync Beitrag anzeigen
    gewichtsmäßig sind sie mit 1590gr. trotzdem eher schwer, aber für den Preis top. Innenbreite von 19mm ist nicht zu wenig?
    Ich finde kaum 60mm Lazfradsätze die leichter sind. DT Swiss Liegt z B. Bei 1670g 🤔

  10. #10
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    Zitat Zitat von manixtwo Beitrag anzeigen
    Ich finde kaum 60mm Lazfradsätze die leichter sind. DT Swiss Liegt z B. Bei 1670g 🤔
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

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    Hin und wieder lohnt sich der Blick nach Österreich 58er mit 1430gr.

  11. #11
    Admin Avatar von NoPain
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    Zitat Zitat von Sync Beitrag anzeigen
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    Hin und wieder lohnt sich der Blick nach Österreich 58er mit 1430gr.
    Nur 18mm innen und 2.699 Liste. Oder hab ich mich verschaut?

  12. #12
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    Zitat Zitat von NoPain Beitrag anzeigen
    Nur 18mm innen und 2.699 Liste. Oder hab ich mich verschaut?
    Das mit der innenbreite war ja eine Frage von mir zum Stand der Technik. Und ich habe auch gesagt das Gewicht für den Preis ist top!

    Ja das ist das Problem an den xentis...

  13. #13
    Admin Avatar von NoPain
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    19mm innen ist schon sehr ok für RR. Ideal für 25 und 28mm Reifen. 18mm für 23/25 und 19mm für 25/28. So würde ich das einordnen.

  14. #14
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    Oder die Leeze CC58 EVO WASO aus Deutschland - 1.470 Gramm um 1.299€ (Vorder-und Hinterrad wohlgemerkt)

  15. #15
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    Zitat Zitat von robonr1 Beitrag anzeigen
    Oder die Leeze CC58 EVO WASO aus Deutschland - 1.470 Gramm um 1.299€ (Vorder-und Hinterrad wohlgemerkt)
    gibt es windtunnel vergleiche? oder andere werte?

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